Berichte von Lesungen, und und und...
www.lovelybooks.de: Einkehr zum tödlichen Frieden
www.lovelybooks.de: Pendelverkehr
"Von der Liebe im Mittelalter"
www.derwesten.de, Heiligenhaus, 01.10.2010, Nicole Krzemien
Viele Zuhörer sind am Donnerstagabend in die Stadtbücherei gekommen, um Martina Kempff lesen zu hören. Und: Sie werden belohnt.
Während die Autorin die geschichtlichen Hintergründe komprimiert, zügig und kurzweilig als Voraussetzung für ihren eigenen historischen Roman erklärt, ist zu spüren, wie bei Martina Kempff ein Film abläuft. Es scheint, als erlebe sie den Fanatismus und die Brutalität des Hochmittelalters nach. Das bringt Gefühl in die Lesung – noch bevor sie beginnt.
Mit viel Humor
Eine Dame sitzt am Einzeltisch und beginnt zu erzählen. Sie erzählt über die Inquisition und landet bei den Katharern in Südfrankreich. Und mehr noch, in der Geschichte ihres historischen Romans "Die Kathedrale der Ketzerin".
Aus ihrem in diesem Jahr erschienenen Roman wählt sie die Liebesgeschichte aus. Eine Dreiecksbeziehung. Blanka liebt ihren Mann; Theo liebt Blanka, ist aber verheiratet; Clara liebt Theo. Spannend, verworren und dennoch glasklar verständlich, übertragen auf die heutige Gefühlswelt, liest sie vor.
Vielmals gluckst das Publikum, lacht und wirkt offensichtlich amüsiert. Warum? Martina Kempff holt das Mittelalter in die Gegenwart. Viele historische Romane sind düster und bedrückend, kleben vor Dreck, stinken vor Realität. In "Die Kathedrale der Ketzerin" insbesondere in der Passage, die Kempff vorliest, ist das mitnichten der Fall. Helligkeit, nachvollziehbare Beziehungs-Gefühle und – was sie insbesondere auszeichnet – eine gehörige Portion Humor stehen im Vordergrund.
Doch nicht nur das Genre Historischer Roman, sondern auch der Kriminalroman reizt Martina Kempff. Vor eineinhalb Jahren hat sie ihr Erstlingswerk "Einkehr zum tödlichen Frieden: Ein Krimi aus der Eifel" herausgebracht und im Februar dieses Jahres die Fortsetzung mit dem Titel "Pendelverkehr: Ein Eifel-Krimi". Fortsetzung bedeutet, dass die Ermittler sowie die Örtlichkeit dieselben bleiben, aber neue Morde geschehen und sich die Protagonisten Katja und Marcel weiterentwickeln, auch näherkommen.
Und wieder liest sie vor: Eine Liebesgeschichte, die zu hören sich lohnt, gespickt mit Amüsement, Spannung sowie Wortspielen. In dem Krimi "läuft das Blut nicht aus den Seiten" sagt sie. Auch der Krimi scheint hell.
Viel erlebt und erfahren
Was zeichnet nun Martina Kempff aus? Sie ist eine Frau um die 60. Ihre biografischen Daten zeigen viel Abwechslung, anders ausgedrückt: Sie wirken, als hätte sie viel erlebt und erfahren. Offen spricht sie über sich, lässt das Publikum ein wenig ihre viel gereiste Seele spüren. Sie ist authentisch, bewandert und ihre Intonationen bewundernswert. Martina Kempff ist eine reife Autorin, ihre Worte – die vorgelesenen wie die frei erzählten – schmecken einfach.
14. Oktober 2007, Mechernich:
"Die Frau, die Karl den Großen klein kriegte:"
Weitere Links:
www.histo-couch.de: „Vom Frankenreich zum Europa des 21. Jahrhunderts“
www.buchtips.net: "Schon lange nicht mehr so amüsiert."
www.eifeltour.de: "Nachts schreiben sich Geschichten manchmal wie von selbst."
www.readme.de: "Readme Buchbesprechung."
www.logos-buch.de: "Laut und leise, traurig und komisch."
Kölner Stadtanzeiger: "Blick zurück ins Mittelalter. Testbericht für die Königsmacherin."
www.buechereule.de: Rezensionen, Diskussionen..., "Die Beutefrau."
www.dooyoo.de: Kaufberatung online "Die Königsmacherin - Martina Kempff"
www.ksta.de: "Literarischer Abend" Kölner Stadt-Anzeiger, 08.11.07
www.az-web.de/: "Farbenreicher Historienteppich: «Die Welfenkaiserin»"
www.histo-couch.de/: Die Beutefrau - "ein starkes Buch"
Aachener Zeitung vom 25.04.2008
Phantastische Lesereise ins finstere Mittelalter
Vor allem das weibliche Publikum begeistert sich in Würselen für die Welt von Martina Kempff, die am "Tag des Buches" aus ihrem neuen Werk "Die Welfenkaiserin" las. Gut recherchiert.
Würselen. Martina Kempff ist eine Frau, die zu erzählen weiß. In historischen Zusammenhängen kennt die Schriftstellerin aus der Eifel sich so gut aus wie andere Menschen mit ihrem Auto oder ihrem Kühlschrank - will sagen: Der Umgang mit solchen Stoffen ist ihr selbstverständlich. Eine Probe ihres Könnens gab die Autorin zum "Tag des Buches" beim gemeinsamen "Frühlingsfest" von Buchhändlerin Martina Schillings und Förderverein der Stadtbücherei im Kulturzentrum Altes Rathaus in Würselen. Mitgebracht hatte die Literatin ihr im Verlag Piper erschienenes Buch "Die Welfenkaiserin" - aber nicht nur: Die Spielleute Annika Thoma und Tim Friebel sorgten zusätzlich mit munterer Musik für eine authentische Atmosphäre.
In ihrer Lesung, der sich ein kurzes Gespräch mit dem Publikum nebst Signierstunde sowie ein Konzert der beiden Spielleute anschlossen, legte die 58-jährige Ex-Journalistin ("Bunte", "Die Welt") einige Wurzeln ihrer Kunst bloß. Kempffs Stimme ist eine gewisse suggestive Kraft nicht abzusprechen.
Doch mindestens ebenso wichtig ist eine genaue Recherche (hier kommt der Autorin ihre Reporter-Vergangenheit zugute), die eine ähnlich den diversen Stimmen einer Partitur sehr komplex gewebte Handlung entstehen lässt - und einen Erzählfluss, der zumindest das Gefühl weckt, als sei tatsächlich alles so gewesen.
So reisten denn die Zuhörerinnen (bis auf wenige männliche Ausnahmen füllten fast ausschließlich Frauen den Saal) mit dem Gast des Abends tief zurück in das früheste Mittelalter, besuchten den Hof des Grafen Welf zu Altdorf bei Ravensburg in Oberschwaben, beobachten beim Zug der "Welfenkaiserin" Judith auf Aachen die dunklen Wolken am Horizont und gaben der Titelheldin auf ihrem Weg durch die Irrungen und Wirrungen des Schicksals Geleit. Derart tief in den historischen Roman verstrickt, äußerte sich das Publikum zu Ende der Lesung restlos begeistert und hielt sich mit Beifall nicht zurück.
FAU: rvbst.
www.grenzecho.net: Martina Kempff las aus "Die Welfenkaiserin"
www.volksfreund.de: Drei Morde - drei Länder - ein Dorf
www.volksfreund.de: Grenzüberschreitende Grausamkeiten
www.ksta.de: „Tatort“ Krippana
www.ksta.de: „Ich denke schon eiflerisch"
www.grenzecho.net: Die Krippana als Tatort eines neuen Eifel-Krimis
www.rundschau-online.de: Zuhause in einem „explosiven Krimi-Feld"
www.grenzecho.net: Die Nebenwirkungen der Grenzlage
www.grenzecho.net: Die Krippana als Tatort eines heimtückischen Mordes
www.josefjunk.de: Premierenlesung ein voller Erfolg
www.az-web.de: Martina Kempff stellt ihr Krimidebüt vor
www.rundschau-online.de: „Weiblicher“ Eifel-Krimi mit viel Charme
www.saarbruecker-zeitung.de: Ein Bruder, ermordet in der Eifel: Martina Kempffs Krimi-Debut
www.rundschau-online.de: Appetithäppchen für Literatur-Fans
http://www.euskirchen-online.ksta.de: Rache und Intrige bei Hofe
http://www.az-web.de: Kathedrale der Ketzerin» fasziniert die Zuhörer
Beim literaturinteressierten Publikum fand die Neuerscheinung großes Interesse. Mit einer persönlichen Widmung versehene Bücher und Autogramme waren nach der fesselnden Lesung heiß begehrt.
Für die Liebe nach Rade, Interview mit der BM, bitte clicken!
Wochenspiegel Mosel Interview, bitte clicken!
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